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Flughafen Hamburg – Eingruppierung AIRSYS

Geschrieben von Michael Adomat am in Infos des dbb hamburg

 Am 13. Dezember 2018 haben sich Vertreter des dbb und der komba gewerkschaft mit Vertretern der AIRSYS Airport Business Information Systems GmbH, dem IT-Dienstleister am Flughafen Hamburg, zu einer ersten Workshop-Sitzung zum Thema Eingruppierung getroffen.

© pixabay/skeeze

Ziel des Workshops ist es, das Eingruppierungssystem bei AIRSYS zu prüfen und zu überarbeiten. Die Struktur soll modernisiert und zukunftsfest gemacht werden. Michael Adomat, Tarifchef des dbb hamburg, hat für den dbb eine mögliche Eingruppierungssystematik vorgeschlagen und erläutert. Diese würde den Kolleginnen und Kollegen Perspektiven bieten und wäre transparent und für die Beschäftigten nachvollziehbar. Die Arbeitgebervertreter haben ihrerseits einen Vorschlag in die Diskussion eingebracht. Die Gesprächsteilnehmer haben sich intensiv über die Modelle ausgetauscht und über weitere Möglichkeiten beraten.

Tarifverhandlungen zum Entgelt beim Flughafen Hamburg gestartet

Geschrieben von Helgard Kastner am in Infos des dbb hamburg

Heute, am 6. Dezember 2018 fand die erste Verhandlungsrunde zwischen dbb / komba und der Arbeitgeberseite über Entgelterhöhungen bei den Bodenverkehrsdiensten am Flughafen Hamburg (TV BVD) statt.

Die Verhandlungskommission des dbb hat ihre Forderungen erhoben und begründet.

©pixabay

Die Forderungen des dbb sind:

– Anhebung der Grundvergütung in VG 1 auf 12,50 Euro / Stunde

– Anhebung der Grundvergütungen in VG 2 bis 4 um 1,50 Euro / Stunde

– Einführung Vergütungsgruppe 2a zwischen VG 2 und VG 3 für Ground-STARS-Flugzeugabfertiger, die Anspruch auf die Zulassung zum geprüften Flugzeugabfertiger haben, aber noch nicht am Vorbereitungslehrgang teilnehmen konnten

– Einführung von Erfahrungsstufen für alle Vergütungsgruppen

– Zuschläge in VG 1 ab dem ersten Tag der Tätigkeit

– Einführung der VG 4 für Beschäftigte im Airline Support

– VGA 1 bis VGA 4: Anhebung der Grundvergütung um 5,4 Prozent

– Zusätzliche einsatzbezogene Zuschläge für Busfahrer im Shuttle-Dienst und bei Werftfahrten von 1,00 Euro /Stunde

– Enteiser-Zuschlag und Push-Back-Zuschlag: 2,00 Euro / Einsatz

– Keine Verrechnung mit festen Zulagen / Zuschlägen und Besitzständen

– Einführung einer Altersversorgung für Mitarbeiter ohne Betriebsrente sowie Sterbegeld

– Einführung einer Ertragsbeteiligung analog der tarifvertraglichen Regelungen im Bereich der VKA (TVöD)

– Laufzeit 12 Monate

HVV spielt mit gezinkten Karten

Geschrieben von Helgard Kastner am in Infos des dbb hamburg

– Drastische Fahrpreiserhöhung für Pendler – !

dbb hh-info 19/ 2018  

Wenn in diesen Tagen die neuen Profi-Card/ Profi-Tickets an die Beschäftigten im öffentlichen Dienst ausgegeben werden, gibt es für Pendler aus dem Hamburger Umland ein böses Erwachen. Die so

©pixabay_ubahn

genannten HVV-Ringe werden zum 01.01.2019 neu zugeschnitten und aus dem bislang „3-Ringe-Ticket“ wird automatisch nur noch ein „2-Ringe-Ticket“. Wer nach wie vor das „3-Ringe-Ticket“ benötigt, wird mit zusätzlichen mtl. 5,– € zur Kasse gebeten.

Zuvor rühmte sich der HVV, dass die Preise stabil gehalten werden können, aber mit dem o.g. „Taschenspieler-Trick“ (Neuzuschnitt der Ringe) versucht der HVV sein ohnehin hohes Defizit auf Kosten der im Hamburger Umland wohnenden HVV-Nutzer zu schmälern.

In Hamburgs öffentlichen Dienst nutzen ca. 25.000 Beschäftigte den öffentlichen Nahverkehr. Mindestens 10.000 Beschäftigte wohnen außerhalb Hamburgs (außerhalb des 2-Ringe-Zuschnitts). Der schwachen Argumentation, man könne ja auch innerhalb Hamburgs wohnen, zuvor zu kommen, wird auf die ständig steigenden Mietpreise und dem fehlenden bezahlbaren Wohnraum verwiesen.

Auch wenn Hamburg in den letzten Jahren den Wohnungsbau vorantreibt, dürfte es noch einige Jahre dauern, bis das adäquate Wohnen in Hamburg tatsächlich für jedermann möglich sein wird.

Besonders ärgerlich sind die Ausführungen des HVV zum Neuzuschnitt der Ringe. In einem Informationsschreiben an die Profi-Card-Nutzer wird tatsächlich ausgeführt: „Mit dem Neuzuschnitt wird die bisher besonders hohe Preisvergünstigung mit langen Reiseweiten ein wenig reduziert und so ein insgesamt leistungsgerechter Preis realisiert“. Für den dbb hamburg ist dies Augenwischerei!!!

Zugleich sollen dafür aber die P+R-Gebühren gesenkt werden. Und von der Einhaltung des politisch gewollten Luftreinhalteplanes ist man in Hamburg meilenweit entfernt.

„Chancen für die Zukunft“

Geschrieben von Michael Adomat am in Infos des dbb hamburg

dbb Landestarifkonferenz hamburg 2018

Die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt wachsen rasant, insbesondere in der digitalen Welt. Wir müssen diesen Trends mit ausreichend Personal im öffentlichen Dienst begegnen. Im Gegenzug trifft uns gänzlich die demografische Entwicklung durch die geburtenschwachen Jahrgänge. Es gilt die Erfahrungen von Gewerkschaften und Arbeitgebern zu bündeln und gemeinsam die „Chancen für die Zukunft“ zu gestalten. Diese Chance wurden am 15.11.2018 auf der von Michael Adomat geleiteten dbb Landestarifkonferenz genutzt. Der dbb hamburg konnte als Gäste und Referenten den Landesbundsvorsitzenden des dbb hamburg, Rudi Klüver, die stellv. Vorsitzende der Landestarifkommission, Beate Petrou, die stellv. Vorsitzende der dbb jugend bund, Liv Grolik, den Polizeipräsidenten und Hausherren, Ralf Martin Meyer, den Leiter des Grundsatzbereichs Arbeits- und Tarifrechts aus dem Personalamt Hamburg, Andre Kuhring und den katholischen Polizeiseelsorger, Marc Meiritz begrüßen. Unsere Gäste konnten mit ihren Vorträgen einen Einblick gewähren, auf welchem Entwicklungsstand der öffentliche Dienst gerade steht und wo die Reise in die Zukunft hinführen muss. Ohne den dbb hamburg wird das in der Zukunft nicht gehen.

Frauenpolitische Fachtagung der dbb Landesfrauenvertretung Hamburg

Geschrieben von Helgard Kastner am in Infos des dbb hamburg

Vorsorgen für das Alter, aber wie?

Bärbel Graber

dbb hh-info 18/ 2018

Am 16. Oktober 2018 trafen sich auf Einladung der dbb-Landesfrauenvertretung gut 50 Frauen im Bürgerhaus Barmbek, um über die Möglichkeiten der besseren Altersvorsorge für Frauen zu diskutieren. 

Nach der Begrüßung und der Einführung in das eigentliche Thema durch die Vorsitzende der dbb-Landesfrauenvertretung Bärbel Graber überbrachte der dbb-Landesvorsitzende Rudolf Klüver in seinem Grußwort die herzlichen Grüße des dbb-Landesvorstandes. Dabei wies er auch auf die Ungleichbehandlung der Beschäftigten im öffentlichen Dienst hin, wonach Beamtinnen mit Kindern, die vor 1992 geboren sind, lediglich sechs Monate als Kindererziehungszeit anerkannt werden. Für „normale“ Arbeitnehmerinnen wurden nunmehr die Anerkennung der Erziehungszeiten auf drei Jahre erhöht; die Beamtinnen gehen dabei leer aus. Zusammenfassend müsse daher konstatiert werden, dass jegliche Verschlechterung im Sozialversicherungssystem auf die Beamtinnen und Beamten übertragen, aber jede Verbesserung im Sozialversicherungssystem mit dem Hinweis auf die Unterschiedlichkeit der Systeme den Beamtinnen und Beamten verwehrt wird. Hier erwartet der dbb hamburg nicht nur mehr familienpolitisches Fingerspitzengefühl, sondern fordert eindringlich eine Abkehr von der „Zwei-Klassen-Elternschaft“.

v.l.n.r. B. Graber, R. Klüver, M Engels, C. Creischer, B. Strahlke

Mareike Engels, Fachsprecherin der Grünen-Bürgerschaftsfraktion für Soziales, Frauen und Gleichstellung, führte in ihrem Grußwort aus, dass insbesondere die Fragen rund um die Gleichstellung für Frauen ein nach wie vor höchstaktuelles Thema sei, das nicht vernachlässigt werden dürfe.

Cornelia Creischer, Vorsitzende des Landesfrauenrates Hamburg, bedankte sich für die konstruktive Zusammenarbeit mit den dbb-Landesfrauen und deren hohen Engagement. Sie unterstütze jegliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Frauen und sei ebenso besorgt über die mögliche mangelnde Altersvorsorge.

Neuer Vorstand für die dbb-Landestarifkommission gewählt!

Geschrieben von Michael Adomat am in Infos des dbb hamburg

Auf der konstituierenden Sitzung der Landestarifkommission des dbb hamburg – beamtenbund und tarifunion am 10. September 2018 wurde satzungsgemäß ein neuer Vorstand gewählt.

© Adomat

v.l.: T. Nuppenau, B. Petrou, M. Adomat, J. Schönefeldt

Der Vorsitzende und seine von der Landestarifkommission zu wählenden zwei Stellvertreter/innen und einer Schriftführerin/ einem Schriftführer bilden die Geschäftsführung der Landestarifkommission. Die Landestarifkommission beschließt über alle Angelegenheiten in Zusammenarbeit mit dem dbb Bund Tariffragen von fast 60.000 Tarifbeschäftigten in Hamburg und bei dataport AöR. In Grundsatzfragen entscheidet sie über Forderungsrahmen, Kündigung von Tarifverträgen, Annahme oder Ablehnung von Verhandlungsergebnissen und die Durchführung von Arbeitskampfmaßnahmen für Tarifbeschäftigte in vielen Bereichen des öffentlichen Dienstes in Hamburg.

Stadtreinigung Hamburg

Geschrieben von Helgard Kastner am in Infos des dbb hamburg

dbb hh-info 16/ 2018                                                                        17.08.2018

Hart verhandelt – konstruktiv zum Abschluss!
Entsorgungspauschale für viele!

Am 16. August 2018 haben dbb und AVH den vorläufigen Abschluss über den „Tarifvertrag Entsorgungspauschale“ für die Beschäftigten der Stadtreinigung Hamburg erzielt.

Ab Juli 2018 erhält jeder Beschäftigte der bisher keinerlei entsprechende Zulage oder Besitzstand bezogen hat eine aus zwei Komponenten zusammengesetzte Entsorgungspauschale von monatlich 232,52 Euro.dbb Verhandlungskommission:
v.l.: André Kollenda, Patrick Fobian, Thomas Nuppenau, Jacqueline Schönfeldt, Michael Adomat, Andreas Winter, Sascha Stolpe

Diese Pauschale setzt sich wie folgt zusammen:

  • 127,50 Euro im Monat als fester Sockelbetrag (nicht dynamisiert)
  • 106,02 Euro im Monat als Anwesenheitsprämie (dynamisiert)

Die Anwesenheitsprämie wird in Abhängigkeit der Anzahl von Fehltagen im Monat bestimmt:

  • 1 – 4 Fehltage verringert die Prämie um die Hälfte auf 53,01 Euro im Monat
  • Ab dem 5. Fehltag entfällt die Prämie in Höhe von 106,02 Euro gänzlich für den Monat.

Zum Kriterium der Anwesenheit haben die AVH und der dbb in harten aber immer fairen und konstruktiven Verhandlungen einen Katalog von Definitionen geschaffen. Somit zählen weitere wesentliche Arbeitsverhinderungen – neben dem Urlaub und Arbeitsbefreiungen nach §29 TV-AVH – auch der unverschuldete Arbeitsunfall zur Prämienzeit. Dieser Punkt war heftig umstritten, aber wurde vom dbb erfolgreich herausverhandelt.

Leider konnten wir den Arbeitgeber nicht dazu bewegen, auch die Kolleginnen und Kollegen in Orange mit Besitzstand an dieser Entsorgungspauschale teilhaben zu lassen.

Die Erklärungsfrist für die heutige Tarifeinigung läuft bis zum 27. August 2018 – 16.00 Uhr.

gez. Michael Adomat

Beihilfe…..da bewegt sich was……

Geschrieben von Helgard Kastner am in Infos des dbb hamburg

dbb hh-info 15/ 2018                                                                                                             14.08.2018

©pexels

Was lange währt, wird (vielleicht) langsam gut bzw. hartnäckiges Nachfragen und langer Atem scheint sich auszuzahlen.

Der dbb hamburg hat nicht nur bei den zum Teil langen Bearbeitungszeiten der Beihilfeanträge immer wieder den Finger in die Wunde gelegt, sondern auch seit langer Zeit zum leidigen Thema der Kostendämpfungspauschale (KDP) politische Kontakte aufgenommen.

Zunächst aber hat der dbb hamburg auf Grund von Hinweisen aus dem Beschäftigtenkreis die veralteten Heil- und Hilfsmittelabrechnungen sowie die Psychotherapie-Richtlinie in der Beihilfe bei den entsprechenden Gesprächen mit der Verwaltung angesprochen.

So hat der dbb hamburg festgestellt, dass die letzte Anpassung der Verwaltungsvorschriften zur Hamburgischen Beihilfeverordnung zu den Abrechnungen oben genannter Leistungen im Jahre 1997 (!!!) vorgenommen wurde.

Nach Bayern hat es auch im Bund nun Beteiligungsgespräche zur Änderung der Bundesbeihilfeverordnung zur Anhebung der Abrechnungsmodalitäten gegeben. Demnach werden die Abrechnungssätze in einer ersten Stufe um 20% und nochmals um weitere 10% zum 01.01.2019 angehoben werden.

Arbeitsgespräch mit Finanzsenator Dr. Dressel

Geschrieben von Helgard Kastner am in Infos des dbb hamburg

dbb hh-info 13/ 2018                                                                                                                                              30.07.2018

– Nachtragshaushalt und Finanzbericht –

Zu einem ersten ausführlichen Arbeitsgespräch traf sich der Landesvorsitzende des dbb hamburg Rudolf Klüver mit Dr. Andreas Dressel in seiner neuen Funktion als Finanzsenator am 26.07.2018.  

Dabei ging es hauptsächlich um den Nachtragshaushalt 2018 mit einem Volumen von zusätzlich 1 Mrd. Euro und um die mittelfristigen personalbezogenen finanzpolitischen Perspektiven. 

Neben den bereits bekannten Mehrausgaben für 2018 lag das Interesse des dbb hamburg auf der finanzpolitischen Absicherung der durchaus anzuerkennenden personellen Aufstockung im öffentlichen Dienst. So soll das Personal im öffentlichen Dienst von jetzt 50.000 Vollzeitäquivalenten sukzessive auf 54.000 VZÄ´s steigen und dann auf diesem Niveau gehalten werden. Hauptsächliche „Nutznießer“ werden die Bereiche der Lehrkräfte, der Vollzugsdienste (einschl. Justiz) sowie der KITA´s sein.  

Auf Vorhaltung des dbb hamburg hinsichtlich der befristeten Arbeitsverträge verwies Dr. Dressel auf die jüngsten Veröffentlichungen der Schulbehörde, wonach zukünftig befristete Verträge für Lehrkräfte nur noch für Vertretungssituationen wie Elternzeit, Mutterschutz und Langzeiterkrankungen zum Tragen kommen sollen. Derzeit gäbe es „nur“ 590 befristete Verträge bei einem Gesamtpersonalkörper von rund 20.000 Beschäftigten im Lehrerbereich.

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