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Redaktionsverhandlungen zum TV Bodenverkehrsdienste!

Geschrieben von Helgard Kastner am in Infos des dbb hamburg

 Flughafen Hamburg    12. Juni 2017 

©pixabay

Der dbb und Arbeitgebervertreter der Arbeitsrechtlichen Verei­nigung Hamburg und des Flughafens Hamburg haben sich am 9. Juni 2017 zu Redaktionsverhandlungen getroffen. Dabei ha­ben wir uns auf Formulierungen für einen Änderungstarifvertrag zum Tarifvertrag Bodenverkehrsdienst verständigt. Damit wer­den die Eckpunkte umgesetzt, auf die sich die Gewerkschafts­- und Arbeitgeberseite bereits am 27. Februar 2017 geeinigt hatten.

Neben weiteren Verbesserungen sind die zentralen Punkte der Eini­gung:

  • Erhöhung der Grundvergütung um 100 Euro zum 1. Januar 2017, weitere 50 Euro zum 1. Oktober 2017 und weitere 2,5 Prozent zum 1. Januar 2018
  • VG 1: Pauschale Stundenvergütung von 10 Euro ab 1. Januar 2017, von 10,50 Euro ab 1. Oktober 2017 und Erhöhung um 2,5 Prozent ab 1. Januar 2018 (plus tätigkeitsbezogene Zu­schläge für Reinigung und Flugzeugabfertigung)
  • Keine Abschmelzung der Besitzstände
  • Einführung neuer tätigkeitsbezogener Zuschläge „Multifunktio­nal“ und „Ausbilder“
  • Ausdehnung der Nachtarbeit von 23 Uhr auf 22 Uhr
  • Arbeitszeitaufstockung bis zu Vollzeit auf Antrag, wenn in den letzten zwölf Monaten regelmäßig mehr gearbeitet wurde

 

Die Einigung soll nun so schnell wie möglich rückwirkend umgesetzt werden.

Bezirkliche Kundenzentren (III)

Geschrieben von Helgard Kastner am in Infos des dbb hamburg

dbb hh-info 11/2017                                                09.06.2017

Gewerkschaftspolitische Forderungen des dbb hamburg und komba Hamburg zur Neuorganisation Kundenzentren in Hamburg

Als nicht unbedingt überraschend, aber als dennoch bemerkenswert und zumindest irritierend bezeichnet der dbb hamburg und die komba hamburg die handwerklich fragwürdige Projekteinsetzungsverfügung vom 22.03.2017.

Bereits im Vorfeld des Antrages der SPD- und Grünenfraktion zur Angebotsoffensive für Hamburgs Kundenzentren (Drucksache 21/ 7805) „sickerte“ beim dbb hamburg durch, dass sich anscheinend die Leitung der Kasse Hamburg –an allen Beteiligten vorbei- zusätzliche Sporen verdienen will und dazu erste Vorstellungen „ganz nach oben“ gegeben hat. Es erschließt sich dem dbb hamburg nicht so recht, warum gerade die Kasse Hamburg sich als treibende Kraft herauskristallisierte…

Der dbb hamburg und die komba Hamburg führten daraufhin auf Einladung der SPD- und Grünenfraktion am 20.04.2017 ein erstes Gespräch mit den Spitzen der Fraktionen. In diesem offenen und konstruktiven Gespräch verdeutlichten dbb und komba ihre Positionen wie folgt:

  • Zum Gelingen eines solchen Projektes wird die Einbindung aller Beteiligten erwartet; dazu gehören auch die Beschäftigten in den Kundenzentren. Eine Diktion von oben gefährdet von Anfang die Akzeptanz für das Gesamtprojekt. 
  • Durchgehende Öffnungszeiten im Schichtbetrieb von Montag bis Freitag (07.00 – 19.00 Uhr) gehen an der Wirklichkeit vorbei. dbb und komba erwarten zumindest einen Tag bzw. zwei halbe Tage in der Woche, an denen die Kundenzentren hamburgweit für Back-Office-Arbeiten und Dienstbesprechungen geschlossen sind. 
  • Samstags-Öffnung und -Arbeit kommt nur für das in Mitte gelegene KuZ in Betracht. Dies auf absolut freiwilliger Basis. Die Bereitschaft für Samstags-Arbeit führt nicht zu einer Besserstellung im Beurteilungswesen.
  • Die notwendigen Schichtdienstpläne erstellen die jeweiligen Kundenzentren in „eigener“ Regie mit eigenem Personal. Für etwaige Vakanzen steht das Personal des Leitstandes zur Verfügung.
  • Die Kundenzentren haben hamburgweit gleiche Öffnungszeiten.
  • Die Reduzierung der Anzahl der KuZ von derzeit 19 (plus 1) auf insgesamt 15 wird mitgetragen; zu klären sind die jeweiligen Standorte.
  • Mobile Teams lehnen dbb und komba ab; hierzu wird auf die Erfahrungen aus dem Projekt OptiKuZ verwiesen.
  • dbb und komba erwarten für neue Beschäftigte nicht nur eine Einweisung, sondern vielmehr eine geeignete Qualifizierung.
  • Die vorhandenen eingearbeiteten Kräfte werden finanziell nicht schlechter gestellt als die neuen Kolleginnen und Kollegen.
  • dbb und komba fordern ein neues Personalbemessungssystem, um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden.

Über den Fortgang –auch über die möglichen Verhandlungen nach § 93 HmbPersVG- wird weiter berichtet. Die nächste Folge der Serie wird in der 24.KW veröffentlicht.

gez. Rudolf Klüver

dbb hamburg: Aussagen des Finanzsenators zur Beamtenversorgung sind Unding

Geschrieben von Helgard Kastner am in Infos des dbb hamburg

dbb aktuell 31.05.2017

Der dbb hamburg hat sich vehement gegen Äußerungen des Hamburger Finanzsenators Peter Tschentscher gewehrt. Dieser hatte in der Zeitung „Hamburger Abendblatt“ (Ausgabe vom 24. Mai 2017) behauptet, dass Beamte und ihre Familienangehörigen länger als die „Normalbürger“ leben und damit dem Staat überproportional bei der Versorgung zur Last fallen würden. Damit, so der Vorsitzende des dbb Hamburg, Rudolf Klüver, werde suggeriert, dass „die verbeamteten Kolleginnen und Kollegen dem Staat nur auf der Tasche liegen; das ist ein Unding“.

„Der Herr Senator hätte dann erwähnen müssen, dass die Beamtinnen und Beamten sowie die vorhandenen Versorgungsempfänger bei jeder Besoldungs- und Versorgungserhöhung 0,2 Prozent von diesen Erhöhungen in das Sondervermögen ‚Versorgungsrücklage‘ aus eigener Tasche einzahlen und damit einen nicht unerheblichen Teil der Versorgung selbst finanzieren“, so Klüver weiter. Wenn der Dienstherr Hamburg von sich aus ebenso diesen „Topf“ der Beamtenversorgung mitgefüllt hätte, wäre das von Tschentscher befürchtete Haushaltsrisiko durchaus kalkulierbar. Klüver: „So werden die Beamten jedenfalls wieder einmal in Misskredit gebracht. Wir erwarten vom Senat eine faire Behandlung; nicht mehr und nicht weniger.“

 

Bezirkliche Kundenzentren (II)

Geschrieben von Helgard Kastner am in Infos des dbb hamburg

©pixabay

©pixabay

dbb hh-info 10/2017                                               

 Das Projekt OptiKuZ

Im Rahmen des bezirksübergreifenden Einspar-Projektes „Bezirksverwaltung 2020“ ist „OptiKuZ“ nur ein Teilprojekt zur Optimierung der Kundenzentren in den Bezirken. Das Projekt „Optimierung und Standardisierung der hamburgischen Kundenzentren“ (OptiKuz) wurde zum 02.01.2012 eingesetzt. Es beinhaltete insgesamt 21 Arbeitspakete, die eine grundlegende Verbesserung (Optimierung) der Arbeit in den Kundenzentren für die Beschäftigten, aber auch eine bessere Kundenzufriedenheit für die Bürgerinnen und Bürger zum Ziel hatte. Dieses Projekt hatte aber ebenso im Rahmen der senatsseitig vorgegebenen Einsparvorhaben zum Ziel, bezirksübergreifend zumindest 30 Stellen in den Kundenzentren dauerhaft abzubauen.

Das Projekt endete am 30.06.2014; der entsprechende Abschlussbericht wurde im Oktober 2014 vorgelegt.

Und tatsächlich: Von ehemals 230 Beschäftigten sank die Zahl der Beschäftigen in den KuZ bis zum Projektende auf unter 200.

Ungerührt von den zum Teil sehr emotional vorgetragenen Berichten der KuZ-Beschäftigten auf der Teilpersonalversammlung am 29.10.2014 zu deren misslichen Arbeitssituation wurde seitens der leitenden Führungskräfte lapidar darauf hingewiesen, dass noch mehr Personal eingespart werden müsse; laut Abschlussbericht OptiKuZ insgesamt nochmals 30 Stellen bis zum Jahr 2017….

Wie allseits bekannt, eskalierte die Situation in den Kundenzentren im Frühjahr 2016. Auf Grund der von den Bezirksamtsleitungen akribisch verfolgten Sparvorgaben waren so genannte Vakanzen in einer Größenordnung von zumindest weiteren 30 Stellen freigehalten worden, sodass von ehemals 230 nur noch 170 Stellen tatsächlich besetzt waren. Gänzlich vernachlässigt wurden dabei die gestiegenen Anforderungen und die Arbeitsmehrbelastung durch die Einführung der neuen Personalausweise.

Tschentscher bringt die Beamten in Misskredit!

Geschrieben von Helgard Kastner am in Pressemitteilungen des dbb hamburg

dbb hamburg ist empört:

„Das hätte sich der Senator auch verkneifen können,“ empört sich dbb Landeschef Rudolf Klüver.

Der Grund für die Empörung des dbb hamburg ist die Aussage des Finanzsenators in der heutigen Ausgabe des Hamburger Abendblattes, wonach Tschentscher behauptet, dass Beamte und ihre Familienangehörigen länger als die „Normalbürger“ leben würden und demnach dem Staat überproportional bei der Versorgung zur Last fallen würden.

Im Hamburger Abendblatt ist heute zu lesen, dass sich Hamburg über einen hohen Anstieg der Steuereinnahmen freuen kann und Senator Tschentscher führt dazu weiter aus, dass die Beamtenversorgung ein unkalkulierbares Haushaltsrisiko darstellen würde.

„Der Herr Senator hätte dann erwähnen müssen, dass die Beamtinnen und Beamten sowie die vorhandenen Versorgungsempfänger bei jeder Besoldungs- und Versorgungserhöhung 0,2 % von diesen Erhöhungen in das Sondervermögen Versorgungsrücklage aus eigener Tasche einzahlen und damit einen nicht unerheblichen Teil der Versorgung selbst finanzieren. So jedenfalls wird suggeriert, dass die verbeamteten Kolleginnen und Kollegen dem Staat nur auf der Tasche liegen; das ist ein Unding“ so Klüver weiter.

Wenn der Dienstherr Hamburg ebenso von sich aus den „Topf“ der Beamtenversorgung mitgefüllt hätte, wie es die Beamten machen, wäre das erwähnte Haushaltsrisiko der Beamtenversorgung durchaus kalkulierbar gewesen.

„So werden die Beamten jedenfalls wieder einmal in Misskredit gebracht. Wir erwarten vom Senat eine faire Behandlung; nicht mehr und nicht weniger.“ so Klüver abschließend.

Hamburg, 24.05.2017

 

Bezirkliche Kundenzentren (I)

Geschrieben von Helgard Kastner am in Infos des dbb hamburg

dbb hh-info 09/2017                                                                                                                                    © pixabay

Neue Serie

Seit knapp 20 Jahren gibt es in Hamburg nun die Kundenzentren; weg von den miefigen Einzel-Amtsstuben, hin zu einer Großraumvariante mit Front- und Back-Office-Arbeitsplätzen, mit weit mehr Licht, Luft und Sonne führten

dazu, dass die Bürgerinnen und Bürger sich nicht länger als „Bittsteller“ in den Untiefen der Verwaltung fühlten. Sie waren fortan Kunden, wurden freundlich und zuvorkommend bedient, weil sich u.a. auch die Bezahlung der Beschäftigten tatsächlich nach oben veränderte. Die vormals stundenlangen Wartezeiten reduzierten sich auf Minuten, die Beschäftigten in den Kundenzentren sowie die Bürgerinnen und Bürger waren durchweg zufrieden.

Doch was passierte dann? Verfolgt man die Einsparprogramme seit Jesteburg I und II (2002 und 2006) bis hin zu den Konsolidierungsprogrammen I und II (November 2009 und Juni 2010), so haben die Bezirke alles getan, um die Senatsvorgaben tatsächlich umzusetzen.

Der dbb hamburg hatte bereits im September 2006 in einem Schreiben an den damaligen Senator Dr. Peiner darauf hingewiesen, dass im Rahmen der Verwaltungsreform und zur Attraktivitätssteigerung der Arbeit in den Bezirken nicht nur Spitzenämter angehoben werden sollten. Vergessen – bzw. auf die lange Bank geschoben – wurden etwaige Stellenhebungen für die unteren Einkommensbereiche. Und gerade diese Kolleginnen und Kollegen spiegeln nach wie vor das Bild der Verwaltung gegenüber dem Bürger der Stadt wieder. Der ständige Kunden- bzw. Bürgerkontakt wird von Beschäftigten unterer Einkommensbereiche wahrgenommen; sie warten bis heute auf „Besserung“.

Die Bürgerversicherung……Grund für Wahlschlappen???

Geschrieben von Helgard Kastner am in Infos des dbb hamburg, Pressemitteilungen des dbb hamburg, Pressespiegel

dbb hh-info 08/2017

 

Wer kennt sie nicht? Die endlose Diskussion um die Bürgerversicherung. Bereits Anfang Januar 2017 äußerte der dbb hamburg schwere Bedenken gegen eine Studie der Bertelsmannstiftung, die die Abschaffung der Beihilfe mit einem angeblichen Einsparvolumen von 60 Mrd. € bejubelte.©pixabay

Jetzt ist die Diskussion wieder eröffnet worden. Die SPD will das Thema Bürgerversicherung in den Wahlkampf tragen. Das war dem Staatsanzeiger vom 5. Mai 2017 zu entnehmen. Das Blatt zitiert Karl Lauterbach, den stellvertretende Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, der angekündigt habe, „auch im Fall eines Fortbestehens der Großen Koalition auf Bundesebene auf den Wegfall der Beihilfe zu bestehen“.

Seit vielen Jahren wird diskutiert, ob es sinnvoll ist, zwei getrennte Versicherungssysteme – nämlich eine Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) und eine Private Krankenversicherung (PKV) – nebeneinander für die Gesundheitsversorgung vorzuhalten. Während einige Parteien sich für ein Festhalten am dualen Krankenversicherungssystem aussprechen, wollen andere dies zugunsten einer Bürgerversicherung kippen. Sie sprechen von einer Zwei-Klassen-Medizin und argumentieren, das Nebeneinander von privater und gesetzlicher Krankenversicherung sei ökonomisch nicht begründbar. Zudem verweisen sie darauf, dass ein solches duales Krankenversicherungssystem in Europa einmalig sei, seit zuletzt die Niederlande es im Jahr 2006 zugunsten eines einheitlichen Systems für alle Bürger und Bürgerinnen abgeschafft haben.

Kampfmittelräumdienst

Geschrieben von Helgard Kastner am in Infos des dbb hamburg

©pixabay

Verhandlungskommission hat Forderungen beschlossen!

mitglieder-info dbb

Zur Vorbereitung für die anstehenden Verhandlungen mit der TdL für den ersten bundesweit einheitlichen Flächentarifvertrag für die Beschäftigten des Kampfmittelräumdienstes hat sich die Tarifkommission des dbb am 2. März 2017 zur Forderungsfindung in Berlin getroffen.

Bundesweit einheitliches Tarifniveau muss erreicht werden

Der Vergleich der bisher gültigen einzelnen Tarifverträge der verschiedenen Bun­desländer hat gezeigt, dass die meisten Zulagen und Eingruppierungen sehr ähnlich geregelt wurden. Primäres Ziel ist es nun, ein bundesweit einheitliches Tarif­niveau zu schaffen, welches Verbesserungen zu den bestehenden Regelungen enthält. Die Tarifkommission war sich einig, dass der für die Bevölkerung hohe Stellenwert der Arbeit im Kampfmittelräumdienst in den alten Tarifwerken nicht adäquat abgebildet wird. Daher fordert der dbb eine der hohen Verantwortung gerecht werdende Eingruppierung für die Beschäftigen! Nur eine Fachkarriere mit Aufstiegsmöglichkeiten bei Weiterqualifikation schafft hier die richtigen Perspek­tiven für die Beschäftigten.

Auch bei den Zulagen muss es Verbesserungen geben! Die Zulagenbeträge für Gefahrenzulagen, den Umgang mit besonders gefährlichen Sprengkörpern oder Tauchereinsätze sind teilweise über 20 Jahre nicht erhöht worden. Dies wird der Arbeit für das Gemeinwohl unter Einsatz des Lebens und der damit verbundenen hohen psychischen Belastung der Angehörigen im Kampfmittelräumdienst schon lange nicht mehr gerecht. Daher fordert der dbb, dass die Zulagen entsprechend erhöht werden!

 

Ergebnis mit dataport erzielt

Geschrieben von Helgard Kastner am in Infos des dbb hamburg

©dbb-hh

Die Beschäftigten und Nachwuchskräfte bei der dataport AöR, dem IT-Dienstleister für die sechs Trägerländer im Norden, erhalten die Einkommenserhöhungen in 2017 und 2018 analog zur Tarifeinigung im Länderbereich. Dies schließt die Einführung der Stufe 6 ab Januar 2018 für die Beschäftigten in den Entgeltgruppen 9 und höher mit ein. Zusätzliche Verbesserungen im Haustarif werten das Verhandlungsergebnis auf.

Für 2017 beziehungsweise ab Januar 2017 ist vereinbart:

– 2 Prozent mehr Entgelt, dabei mindestens 75 Euro Anhebung bis in Stufe 3 der EG 9 sowie jeweils in der Stufe 1 der EG 10 bis EG 12

– Erhöhung der Jahressonderzahlung für Beschäftigte ab EG 9 um 3 Prozent, dh. auf 93 Prozent in EG 9 bis 11, auf 63 Prozent in EG 12 und 13 sowie auf 48 Prozent in EG 14 und 15 vom jeweiligen durchschnittlichen Monatsentgelt

– Nachwuchskräfte erhalten 35 Euro monatlich mehr sowie beim Erwerb von Fachliteratur bis zu 100 Euro erstattet

– Erhöhung des kalenderjährlichen Urlaubsanspruchs für Nachwuchskräfte um einen Tag auf nunmehr 29 Ausbildungstage

Flughafen Hamburg – Tarifverhandlungen Bodenverkehrsdienste

Geschrieben von Michael Adomat am in Infos des dbb hamburg, Pressemitteilungen des dbb hamburg

Deutliches Lohnplus und Arbeitsplatzsicherung erstritten
weitere Streikmaßnahmen abgewendet


Der dbb hat mit der Arbeitgeberseite in den Tarifverhandlungen für die Bodenverkehrsdienst-Beschäftigten am Flughafen Hamburg am 27. Februar 2017 einen tragfähigen Kompromiss erzielt.
dbb Verhandlungsführer Michael Adomat erklärte: „Der Verhandlungskompromiss bedeutet deutliche Entgelterhöhungen für alle BVD-Beschäftigten und bringt gleichzeitig mehr Arbeitsplatzsicherheit. Wir haben einen Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen erreicht und Änderungen im Arbeitszeitmodell und der Dienstplanung verhindert, die der Arbeitgeber zur Gegenfinanzierung ins Gespräch gebracht hatte.“

(c)Pixabay

Deutliches Entgeltplus in 3 Schritten
Die Mitarbeiter der Bodenverkehrsdienste am Hamburger Flughafen erhalten deutliche Entgelterhöhungen in 3 Schritten, die prozentual für die verschiedenen Vergütungsgruppen jeweils unterschiedlich ausfallen. Die Entgeltregelungen haben eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2018. Beispielsweise in VG 2 erhöht sich die Grundvergütung zum 1. Januar 2017 in einem ersten Schritt um über 6 Prozent und insgesamt um über 10 Prozent bis zum Ende der Laufzeit. In VG 1 erhöhen sich die Entgelte insgesamt um bis zu 18,9 Prozent.

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